Wir sind verschieden - Jeder ist willkommen - Wir gehören zusammen

Informationen zum Start der Pflicht-COVID-19-Selbsttests nach der Woche Distanzlernen (also ab 19.04.21)

Liebe Familien!

Liebe Kolleg*innen!

Nun können wir sicher sein: Nach den Ferien greift eine Corona-Testpflicht in der Schule. 2x pro Woche werden alle Personen in der Schule für die Teilnahme am Präsenzlernen testen müssen.

Die Test-Kits werden Donnerstag oder Freitag angeliefert. Somit stehen sie pünktlich zum Start am Montag in einer Woche zur Verfügung. Pro Woche stehen uns 798 Tests zur Verfügung.


Im System des Wechselunterrichts bedeutet das:

Woche 1: Testungen für Gruppe A montags und freitags, Gruppe B mittwochs und donnerstags

Woche 2: Testungen für Gruppe A montags und dienstags, Gruppe B mittwochs und freitags

Die genauen Testabläufe und Tage wird die Schulleitung am Freitag über Lehrerkonferenz (10 Uhr), Schulpflegschaft (20.30 Uhr) und Homepage (ab ca. 22 Uhr) veröffentlichen.


Zu bestmöglichen Vorbereitung empfehlen wir: Machen Sie mit Ihrem Kind entweder einen Selbsttest daheim oder bei einem Testzentrum. Achten Sie bitte darauf, dass dort auch der Nasenabstrich gemacht wird (etwa 2cm in der Nase) und bitten Sie darum, dass das Kind unter Aufsicht den test selbst machen darf. 

Simulieren kann man das Prozedere auch mit einem normalen Wattestäbchen. 

Achten Sie dabei darauf: "es kitzelt - es darf nicht schmerzen"


Hier gelangen Sie zur Gebrauchsanweisung des Testherstellers.


Zur Testpflicht steht in der Schulmail vom 08.04.21 folgender Text geschrieben:

Schützen, Impfen und Testen

 

Für die Landesregierung ist es zentrales Anliegen, gerade in den

gegenwärtig herausfordernden Zeiten Bildungschancen für unsere

Schülerinnen und Schüler weitestgehend zu sichern und zugleich

bestmöglichen Infektions- und Gesundheitsschutz für die Kinder und

Jugendlichen, die Lehrkräfte und das weitere Personal an unseren Schulen

zu gewährleisten.

Deshalb erfordert die Durchführung von Präsenzunterricht weiterhin die

Beachtung der strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz,

die in den Schulen zur Umsetzung kommen.

 

Notwendig ist zudem ein beschleunigtes Fortschreiten des Impfens. Dies

soll auch durch ein Vorziehen der Impfungen für Grundschullehrerinnen

und -lehrer, die bislang noch keine Impfung erhalten haben, erfolgen.

 

Parallel dazu wird es ab der kommenden Woche eine grundsätzliche

Testpflicht mit wöchentlich zweimaligen Tests für Schülerinnen und

Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen geben. Hierzu

hat die Landesregierung alle notwendigen Maßnahmen getroffen.

 

Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an

wöchentlich zwei Coronaselbsttests teilgenommen zu haben und ein

negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung

der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule

erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine

Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden

zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht

nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

 

Herzliche Grüße und auf einen gesunden Start nach den Osterferien

Dominik Braus, Anke Holbrügge - Schulleitung


Weiterführende Informationen zu den Selbsttestungen finden Sie im Schulmailarchiv unter den Stichworten Selbsttest. Dort finden sich vielfältige Informationen.


Die Presserklärung vom 2.04.21 aus dem Schulministerium lesen Sie hier:

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:

Die Landesregierung wird eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler einführen. Die konkrete Ausgestaltung der Testpflicht sowie die rechtlichen Grundlagen werden derzeit auch im Austausch mit anderen Ländern finalisiert und rechtzeitig vor Schulbeginn bekanntgegeben. 

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Nordrhein-Westfalen war und ist seit Beginn der Pandemie darauf Bedacht, das Recht auf Bildung bestmöglich mit dem Infektions- und Gesundheitsschutz in Einklang zu bringen. Bei der weiteren Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie spielen Tests eine wichtige Rolle. Sie sorgen dafür, dass Infektionen entdeckt und Infektionsketten durchbrochen oder sogar vermieden werden können. Verpflichtende Selbsttests als zusätzliche Sicherheit tragen dazu bei, das Dunkelfeld von symptomlos Erkrankten aufzuhellen und die weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Sie sorgen dafür, dass der Schulbetrieb sicherer wird.“

Die Selbsttests werden in den Schulen gut angenommen und die Durchführung gelingt weitestgehend problemlos. Um den Testanstrengungen in den Schulen im Interesse des Gesundheitsschutzes für alle noch mehr Wirkung zu verleihen, ist nunmehr eine Testpflicht vorgesehen – wie auch in anderen Bundesländern beabsichtigt. Voraussetzung für einen wirksamen Infektionsschutz ist, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler an den Testungen teilnehmen. Das soll mit einer Testpflicht sichergestellt werden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte das Ministerium für Schule und Bildung darüber informiert, dass es nach den Osterferien zunächst keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben wird. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen die Schulen zunächst auf der Grundlage der Schulmail vom 25. März 2021 für die Dauer von zwei Wochen in den Wechselunterricht starten. Nach den Osterferien sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Schulen zwei Mal pro Woche Selbsttests durchführen. Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Wir wollen alles tun, um eine Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs nach den Osterferien zu ermöglichen und tauschen uns dazu wie angekündigt in der kommenden Woche mit den schulischen Verbänden aus.“

Bereits vor den Ferien wurden die weiterführenden Schulen mit Selbsttests beliefert. Die Auslieferung wird auch in den Ferien nach den Ostertagen fortgesetzt und um den Kreis der Grund-  und Förderschulen erweitert. Durch diese Vorkehrungen vor und in den Ferien wird sichergestellt, dass bei einem Schulstart nach den Osterferien für alle Schülerinnen und Schüler zwei Selbsttests pro Woche bereitstehen. 

Abschließend betonte Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Nordrhein-Westfalen war Vorreiter bei den Regelungen zu einer weitreichenden Maskenpflicht auf dem Schulgelände, im Schulgebäude und auch im Unterricht. Nachdem darüber anfangs heftig debattiert wurde, ist die Maskenpflicht zur Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie heute selbstverständlich. Mit der Testpflicht schaffen wir eine weitere Voraussetzung dafür, dass so viel Unterricht wie möglich in Präsenz stattfinden kann.“

 

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 5867-40.